Teresa Tièschky absolvierte im Oktober 2015 ihren Master of Arts Oper/Musiktheater an der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung.

Im Dezember 2017 gab sie ihr Einspringer-Debüt als Königin der Nacht in Bremen (Die Glocke), Augsburg (Kongresszentrum) und Freiburg (Konzerthaus) unter der Leitung des Dirigenten László Gyükér.

In der Spielzeit 2015/16 wurde sie am Theater für Niedersachsen als „Papagena“ in der Zauberflöte, „Kate Pinkerton“ in Madame Butterfly und „Beatrice“ in der Operette Boccaccio engagiert. In der Spielzeit 2016/17 war sie dort weiterhin als "Papagena" sowie als "Zerlina" in der Neuproduktion der Oper Don Giovanni zu sehen und hören.

Zuvor gab die Mozart-Sängerin ihre Rollendebuts als „Madame Herz“ in Der Schauspieldirektor in der Residenz zu Salzburg, als „Servilia“ in La clemenza di Tito am Mozarteum Salzburg und am Teatro Romano in Florenz, Italien, als Tamiri in Il re pastore im Münchner Gasteig, sowie ihr begeistert aufgenommenes US-Debut bei den „Da Ponte Days“ in New York.

 

Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie während ihrer Schulzeit am humanistischen Rhabanus-Maurus-Gymnasium, St. Ottilien (Abitur 2007). Im Anschluss daran verbrachte sie ein Soziales Jahr in Costa Rica und arbeitete dort in einer Musikschule mit Kindern. Von 2007-2009 war sie Mitglied der bayerischen Singakademie, einer Fördereinrichtung des bayerischen Staates.

 

Die junge Sopranistin wurde bereits mit einigen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. 1. Preis beim internationalen Duschek Wettbewerb der tschechischen Mozartgesellschaft. Das Preisträgerkonzert in der Villa Duschek in Prag wurde live im tschechischen Rundfunk übertragen. Zudem war sie Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang an der Deutschen Oper Berlin, sowie beim Concorso Musica Sacra in Rom, Stipendiatin der Huebel-Stiftung der Universität Mozarteum, der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth, sowie der Yehudi Menuhin Stiftung. Im März 2015 wurde sie mit dem Kulturpreis der Werner-Egk Tage ausgezeichnet (Schirmherrschaft: Stadt Augsburg). Im Juni 2015 sang sie als auserwählte Semi-Finalistin im MUT Wettbewerb des Gärtnerplatztheaters (Operette, Chanson + Musical) im Prinzregententheater München.

 

Während ihres Studiums präsentierte sich die Sopranistin mit einem umfangreichen Repertoire, dazu zählt die Partie der Frasquita in Bizets Carmen, Nuri in d’Alberts Tiefland, Adina in Donizettis L’elisir d’amore, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Königin der Nacht in Mozarts Die Zauberflöte, Susanna in Le nozze di Figaro, Belinda in Purcells Dido and Aeneas sowie Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia.

 

Als ebenso gefragte Konzertsolistin sang Teresa Tièschky u.a. unter Dirigenten wie Reinhard Goebel und Vittorio Ghielmi und ist regelmäßig mit geistlichen Werken von Händels Messias bis Orffs Carmina Burana zu hören. So übernahm sie beispielsweise das Sopran Solo in Mozarts Missa brevis in C-Dur KV 220 [Live-Übertragung im ORF] und interpretierte Bachs Weihnachtsoratorium in der Allerheiligen Hofkirche München, das Oratorium "Elias" von Felix Mendelssohn-Bartholdy unter dem Dirigenten Martin Steidler. 

 

Neben dem klassischen Repertoire widmet sie sich Teresa Tièschky auch der Neuen Musik. So brachte sie Io’s Traum, eine moderne, atonale Arie für hohen Koloratursopran des österreichisches Komponisten Wolfgang Niessner zur Uraufführung.

 

Im TV war sie als Opernsängerin und Klassik Expertin in der Sendung „Rock the Classic“ zu sehen (3Sat)

Im Dezember 2015 wurde die CD „Stille Nacht“ mit ihr als Solistin veröffentlicht (Label: Diamo), die von der Presse als „Weihnachts-Ohrenschmeichler“ gelobt wurde.